#Lohoff_4d

Angefangen hat alles mit einer einzigen Orchidee. Diese war sogar eine ganz besondere, denn ich schenkte sie meiner Frau zum Hochzeitstag. Diese Pflanze erfreute uns sehr viele Monate mit herrlichen Blüten. Es dauerte nicht lange, da waren auch schon die Fensterbänke voll. Der Orchideenbazillus hatte uns infiziert.

Nun wollten wir alles perfekt machen. Wir kauften uns Fachbücher und informierten uns über Pflege und das dauerhafte kultivieren der Pflanzen.

Im Jahre 1981 traten wir der Deutschen Orchideen Gesellschaft bei. Hier konnten wir erst einmal unseren Wissensdurst löschen und lernten u. a. die Aufzucht der Pflanzen. Sicherlich werden sie sich fragen, wie so etwas geht, bestimmt doch nur im Gewächshaus. Aber nein, die Pflanzen können auf der Fensterbank wachsen.

Zuerst müssen sie künstlich befruchtet werden und dann, nach einer langen Reifezeit von ca. 6 – 9 Monaten, kommt endlich die ersehnte Ernte und somit das Aussäen der Samen. Durch das viele Lesen wussten wir,  dass nun eine wichtige Phase beginnt, das sterile Aussäen der Samen. Wir brachten Wasser in einem Topf zum Kochen. In dem sterilen Wasserdampf säten wir die Samen aus. Sie kommen aber nicht in die Erde, so wie Sie es jetzt vielleicht vermuten, sondern in ein vitaminreiches Agar-Agar-Gemisch. In dieser speziellen Gelatinemasse können dann die Samen keimen. Im Laufe von zwei Jahren müssen sie mehrfach umpikiert werden, bis sie dann endlich groß genug sind, um in einer speziellen Orchideenerde, dem Orchideenpflanzstoff eingepflanzt zu werden.

Ja, und wenn man Erfolg hat, dann steht man vor einer großen Frage, wohin mit diesen vielen kleinen Pflanzen. Bekannte und Freunde wurde versorgt, und nun, wohin mit dem Rest? Auf den Kompost oder in das Gewächshaus? Letzteres war zum Glück vom Schwiegervater vorhanden.

Aber es war belegt mit Gurken und Tomaten. Da er jedoch ein großes Herz hatte und auch ein Blumenfreund war, schränkte er sich mit seinem Gemüse ein wenig ein und schenkte uns den hinteren Teil des Gewächshauses für unsere Blumenkinder. Als mein Schwiegervater seinem Gemüseanbau aus Altersgründen nicht mehr nachgehen konnte, bewirtschafteten wir das ganze Haus.

Da dieses Haus von ca. 18 qm jedoch bald auch nicht mehr ausreichte und unser Interesse immer größer wurde, bauten wir ca. 5 Jahre später, im Jahre 1989, ein größeres Gewächshaus, um nun auch unserer Schwärmerei für Naturformen nachzukommen. Seit dieser Zeit bewirtschaften wir unseren kleinen Betrieb im Nebenerwerb.

 

Wenn wir Ihr Interesse vielleicht geweckt haben, so schauen Sie doch einfach mal rein.

 

Wir haben keine festen Öffnungszeiten

Nach Abspache ist ein Besuch immer möglich auch an Sonn- und Feiertagen. Auch Gruppen bis ca.40 Personen sind gern gesehen.

Sie finden uns in der Wilfriedstraße 39. Klingeln Sie einfach an der Haustür. Wir führen Sie in ein Tropenparadies von Orchideen, Farnen, Blattkakteen, Bromelien sowie Tillandsien.

Wir freuen uns auf Sie!

 

Orchideen-Anzucht-Kultur

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Klaus-Dieter Lohoff

Gattungsnamen und Abkürzungen


Sofern Sie Pflanzen besitzen die nur mit den internationalen Abkürzungen versehen sind, können Sie hier nachschauen, welche Gattung bzw. Gattungshybriden sich hinter den Abkürzungen verbergen.

Sollten Sie Namen und Abkürzungen von weiteren Arten kennen, die hier nicht aufgeführt sind, informieren Sie uns bitte über das Kontaktformular.

Wir werden die Abkürzung dann umgehend in unserer Liste aufnehmen.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

 


Abkürzung-A-

Abkürzung-B-

Abkürzung-C-

Abkürzung-D-

Abkürzung-E-F-

Abkürzung-G-

Abkürzung-H-

Abkürzung-I-J-K

Abkürzung-L-

Abkürzung-M-

Abkürzung-N-

Abkürzung-O-

Abkürzung-P-

Abkürzung-R-

Abkürzung-S-

Abkürzung-T-U

Abkürzung-V-Z